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Archive für 10.9.2008

Für Sidney

Nur für dich, habe ich den Prototyp  meines Dummi- Bildes hier veröffentlicht. Der schwarze Rahmen muss natürlich noch weg , und vielleicht lasse ich die oberen Lauscher auch weg. Was meinst du?

Hast du  noch mehr Vorschläge ?

Und dann kommt ja noch die Hürde mit der Anmeldung………

Mit sinnlichem Huhu

Qimen Dunjia - oder das Denken in Wahrscheinlichkeiten

“Das Denken in Wahrscheinlichkeiten will gelernt sein und ist nicht einfach.” So ähnlich formulierte es ein Mathematik Professor an der TU Wien.

Folgendes Beispiel aus dem realen Leben soll dies verdeutlichen:

Es gab vor einigen Jahren eine amerikanische Fernsehshow, in der man ein Auto gewinnen konnte. Der Kandidat musste von drei Türen eine auswählen, hinter der er besagtes Auto vermutete. Hinter den anderen beiden Türen waren Ziegen oder sowas Ähnliches versteckt.

Zuerst wählte der Kandidat eine Tür aus, die aber vorerst noch nicht geöffnet wurde. Der Moderator, der ja wußte was hinter welcher Tür versteckt war, öffnete daraufhin eine Tür hinter der eine Ziege zum Vorschein kam.

Nun konnte der Kandidat sich nochmal entscheiden. Bleibt er bei der ursprünglich ausgewählten Tür oder wechselt er ?

Ganz Amerika diskutierte darüber, ob es “günstiger” ist, die Türe - nachdem schon eine vom Moderator geöffnet wurde - zu wechseln oder bei der ursprünglichen Tür zu bleiben.

Eine sehr kluge Frau (wer sonst ? *grins*) stellte nun öffentlich die Behauptung auf, daß es günstiger sei, die Türe zu wechseln, weil sich die Wahrscheinlichkeit auf den Gewinn so erhöhen würde.

Nun, diese Behauptung löste allergrößtes Interesse  in der Welt der Mathematiker aus, viele waren empört ob dieser Behauptung.

Was sagt denn nun Euer gesunder Menschenverstand ? Ist es günstiger zu wechslen, wenn ja , warum und wenn nein, warum nicht ?

Ich bin sehr gespannt auf die Antwort und vor allem auf die Argumentation.

Auflösen werde ich das Ganze auch, “wahrscheinlich” morgen.

statistische Grüße aus Wien

Sylvia Hluchovsky

Bonmots

Wenn du dich im Leben darauf beschränkst, nur das zu tun, woran niemand Anstoß nimmt, wirst du nicht viel tun.

Lewis Carroll

britischer Schriftsteller und Mathematiker

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