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Archive für 17.9.2008

Qimen Dunjia, das Verletzungstor oder Gute Nacht, John Boy

Also, ich kann Euch sagen, das war ein Wochenende. Ich war ja von Freitag bis Sonntag wieder in Berlin, Teil IX und X der Qimen Dunjia Ausbildung standen auf dem Programm.

Da Kollege Zirkel und meine Wenigkeit bereits im Juli kein Zimmer mehr für September im Erlanger Hof bekommen konnten, hat uns Manfred Kubny angeboten, doch in den Räumlichkeiten der IATCA unser “Zelte” aufzuschlagen.

Da ich vom Typ her eher nicht dem Pfadfinderlager zuzurechnen bin, mußte ich in Wien mal alle möglichen Tramper aus dem Bekanntenkreis um Isomatten, Schlafsack  etc. bitten. Mein Gepäckvolumen hat sich dadurch schlagartig vervielfacht. In der Nacht zuvor stand ich dann vor meinem Gepäck, total erstaunt, wie etwas so wenig wiegen und dabei soviel Platz in Anspruch nehmen kann. Nun, da Gerhard ja versprochen hatte, mich vom Flughafen Tegel abzuholen, stand ich den 5 m3 Taschenvolumen  eher gelangweilt gegenüber.

Der Flug war wie immer super, - Gerhard’s Kombi auch.

Manfred hat mir dann die Bibliothek als Schlafplatz zugeteilt, Gerhard ließ sich im Hauptraum nieder. Er ist da ein echter Profi, ich bin ganz schön erschrocken, als er in der Dunkelheit mit einer Stirnlampe am Kopf um die Ecke bog. *Kreisch*

Und eben diese Dunkelheit sollte mir einen Tag später auch zum Verhängnis werden. Den Rest des Eintrags lesen »

Hermann meets Popolski

Hermann saß abends am Fernseher, und sappte durch das Programm.  Wie er mir erzählte, blieb er bei einer Comedyserie die er kannte,  im Westdeutschen Fernsehen hängen.

Plötzlich gab es einige Bildstörungen,… einige polnischen Hacker übernahmen das Programm, und berichteten live aus Polen aus einer Plattenbautensiedlungswohnung über ihre Musik, ihren Großvater, der angeblich alle bisher veröffentlichten Popsongs geschrieben hat, und sie  machten ein Livekonzert aus dem Wohnzimmer der Wohnung… ( wobei die Regie von Mama aus der Küche kam und das ganze Unternehmen mit einigen Stromausfällen über die Bühne ging)

Hermann war absolut irritiert. Dazu war die Musik eine absolut gute Mucke.

Hacker aus Polen? Die Popolski? Opa?  Herman brauchte  noch ganz schön lange, bis er das ganze Geheimnis ergründet hatte. Seitdem ist er Fan… wie viele andere auch.

Er kannte  beim ersten mal,  die angeblich polnische Gruppe Popolski und ihren polnischkatholischanarchischen Musikhintergrund nicht. Es war eine geniale Musiksendung des WDR, die ganz konspirativ und eulenhaft, nach Mitternach ihren Spaß mit ihren Zuschauern trieb.  Gewiss der beste Musikclou des WDR seit Jahren.

Danke WDR

Um Hermann zu verstehen:

Geht bitte gleich mal auf den Link und schaltet das Video 1 ein. Jubelt das Bild auf Bildschirmgröße ( RealplayerTheater) und beginnt wie Hermann eine Sendung zu sehen, in der sich plötzlich etwas ganz anders gestalltet als gedacht…. und überlegt wie lange ihr gebraucht hättet… um zu erkennen, dass es kein Hackerangriff war.

www.wdr.de/comedy/sendungen

Mit polnischen Grüßen

Sven

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