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Archive für 6.11.2008
In Memoriam W. Heisenberg, einem großen Denker in beiden Welten
6.11.2008 von *v*.
Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.
Werner Heisenberg
deutscher Quantenphysiker und Nobelpreisträger
Geschrieben in Bonmots | 3 Kommentare »
אחים ’ochîm - Eule
6.11.2008 von Sven C..
אחים ’ochîm
In den jüdischen Urtexten des Alten Testamentes gelten die Eulen als unreine Vögel, die, und das ist auch gut so, nicht gegessen werden sollten.
Das ist bei den Chinesen ganz anders. (Siehe diesen Beitrag im Eulen Blog °v°)
Die Bezeichnung אחים ’ochîm (Eule) ist wahrscheinlich ein Schallwort, das alle unheilvoll machenden Tiere der Nacht, die der Mensch nicht sehen kann, all zusammenfassend beschreibt. Es sind alle Wesen die in der Nacht Töne und Geräusche von sich geben. Hätten blinde Menschen, die Worte der Menschen mehr beeinflussen können, sie hätten den Unterschied zwischen den tagaktiven und den nachtaktiven Lebewesen niemals in heil voll und unheilvoll interpretieren können.
Was solls! Wir Menschen sind weit ab von dem, was wir perfekt nennen können. Zur Zeit jubeln die Völker darüber, das ein Mensch mit afrikanischer Herkunft und Hautfarbe, Präsident der vereinigten Staaten von Amerika werden konnte.
Das währe einem Blinden nie aufgefallen, die Sache mit der Hautfarbe.
Eigentlich wollte ich etwas über die Diskriminierung der Eulen in der Bibel schreiben, jetzt bin ich beim amerikanischen Präsidenten gelandet. Das Schwarzweiß/ Tagnachtdenken uns Menschen, lässt sich natürlich auch daran gut erkennen.
Mögen die Falken nicht die Eulen töten. Nachts sind alle Katzen grau. Das ist auch eine Change.
Ich komme noch einmal auf mein ursprüngliches Ansinnen zurück: Die Bezeichnung אחים ’ochîm
Die Eule gehört damit zur Gegenwelt der menschlichen Zivilisation, als Schakal, Eule,Uhu, Hyäne und einsamer Vogel Auch das liegt an dem blinden Fleck des sehenden Menschen.
Alle Tierfilmer Afrikas haben den Löwen als den edlen, selbstjagenden Jäger gefilmt und die Hyänen als schmarotzende Assfresser ausgewiesen, die nur das Fleisch essen, das von anderen Helden erlegt wurde. ( Obwohl die meisten Menschen das Tier, das als Leberwurst auf ihrem Brot verstrichen wird, auch von einem anderem erlegt, oder besser dahingemetzkert wurde). Erst die Nachtsichtkammeras haben unseren Blick in die Dunkelheit erweitert, und gezeigt, das die Hyänen, die geschickten Jäger der Nacht sind, und die Löwen ihnen nach der Jagt die Beute als Assdiebe nur abluxen.
Überhaupt die Bibel und ihre verschiedenen Clubs die daraus entstanden sind. Alle berufen sich auf den einen Mann Abraham aus der Wüste, und jeder schickt, wie jede Pavianherde die andere Pavianherde in die Wüste, wenn es um die gemeinsame Erkenntnis geht.
Shalom allen Hütten und Schlafplätzen aller Lebewesen der Erde
Sven
Geschrieben in Persönlich, Denkanstoß | 6 Kommentare »
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