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Verfasser-Archiv
Was natürlich in keinem Wassergarten fehlen darf, …
6.8.2010 von *v*.
… ist der Gabelbaum. Ähem.
Ja, ich überleg grad, ob
*Mein blöder Garten* - gärtnern wie von Sinnen
nicht auch ein netter Seminartitel sein könnte ?
Ich find, ich sollte auch ein paar Tipps weitergeben, wie man seinen Mann dazu bringt, einem ob der jährlich, monatlich, ja sogar stündlich angeschleppten Pflanzen die gute Laune zu behalten und ihn mit stichhaltigen Argumenten davon zu überzeugen, dass das Hin und Hergeschleppe der Kübelpflanzen Eigentlich gar nicht schlimm ist.
1) Wie rede ich Kübelpflanzen, die schon aussehen wie kleine Hausbäume, optisch leicht ?
2) Wie erkläre ich die Anwesenheit der siebzehnten Seerose in meinem Teich ?
3) Wie begegne ich der Killerphase: ” Hast du das neu gekauft ?” freundlich und glaubwürdig ?
4) Wie schaffe ich es, meinen Mann dazu zu bringen, einer Anschaffung weiterer Kübelpflanzen zuzustimmen ?
5) Fangfragen gekonnt abschmettern lernen:”Ist die Pflanze winterhart ?”"Ja, mit Winterschutz.” (Ihr sagt erst im Herbst oder spätestens bei Wintereinbruch, dass ihr mit Winterschutz das Haus oder den Keller gemeint habt)
6) Falls ihr einer Pflanze verfallen seid und ihr beim Ausräumen der rückwärtigen Sitzbank draufkommt, das ihr die eine Sorte in unüberschaubaren Mengen erstanden habt, dann sagt einfach, das war eine einzige Pflanze, die ihr geteilt habt. (Die Töpfe müsst ihr nach dem Einsetzen verschwinden lassen, oder ihr lasst sie gleich im Gartencenter und packt die Pflanzen in Tüten ein)
7) Schreckensszenario: Ihr habt mal wieder Pflanzen gekauft, wolltet die heimlich in den Garten schmuggeln und gleich einsetzen, weil ihr wisst, dass euer Mann erst nach euch heimkommen wird und am nächsten Tag *waren die halt schon immer da* oder sind über Nacht *wild ausgetrieben*, ihr geht auf das Haus zu - und *kreisch* es brennt Licht.
Was hier zu tun ist, erfahrt ihr morgen
*v*
Alles frei erfunden, hat überhaupt nix mit mir zu tun.
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Es ist schwierig, …
6.8.2010 von *v*.
… etwas zu begreifen, was man nicht begreifen kann.
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In the Mist-y Moonlight by Dean Martin - immer zur Stelle, wenn ich ihn brauch …
5.8.2010 von *v*.
Wußt ich’s doch.
Er hat mal ein stimmungsvollen Dubidubidumm Lied für eine Mülltonne gesungen, das ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Vielleicht hört sie es ja irgendwo da draußen in der Welt, die ihrerseits möglicherweise nur aus einer Gartenanlage besteht.
http://www.youtube.com/watch?v=uOIsFBvvbfA
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Mülltonne weiterhin verMist !
5.8.2010 von *v*.
Es ist Donnerstag, der bei mir Eigentlich Tonne-rstag heißt, denn an diesem Tag wird die Mülltonne normalerweise von den freundlichen, in “buddhistisch Orange” gekleideten Männern der MA 48 entleert, - gesetzt den Fall sie ist da.
Is sie aber nicht. Sie ist weg. Einfach so. Hm. Jahrelang war sie aber für uns da, hat geduldig aufgenommen, was wir ihr reingestopft haben und irgendwie hab ich, glaub ich, nie so richtig drüber nachgedacht, welche Dienste sie uns in aller Stille erwiesen hat.
Und irgendwann wollte ich sie doch mal gründlich reinigen oder so ? Sie ist schon 7 Jahre alt, was für eine Mülltonne möglicherweise aber gar kein Alter ist , weist Gebrauchsspuren auf und so hab ich vor nicht allzu langer Zeit überlegt, sie auszutauschen gegen eine neue.
Die kann bei uns über’s Misttelefon (das heißt in Wien tatsächlich so, ganz offiziell, was eventuell auf einen Humor hinweisen könnte, der zum Wegwerfen ist) nachbestellt werden, das kostet dann 35 Euros, was nicht die Welt ist.
Jeden Winter ertrug sie tapfer die dicke Schneedecke und während des Jahres auch immerzu den vielen Regen, der sich über sie ergoß. Wenn zuviel Müll während der Woche angefallen war, haben wir einfach oben ordentlich nachgedrückt, ein bissi was geht doch immer noch, nicht wahr ? Denn wir wollen den Mist ja schließlich loswerden, raus aus dem Haus, ihn weg von uns wissen, außer Sichtweite sozusagen. Oder wenigstens außer Reichweite.
Aber jetzt ist nicht mehr da, um uns das abzunehmen.
Das verändert die Situation, - mal abgesehen davon, dass ich die Mistsäcke jetzt direkt auf die Straße stelle - ich kann es mir nämlich nicht mehr aussuchen, ob ich sie behalten möchte oder lieber gegen eine neue tausche, denn diese Entscheidung wurde mir nun abgenommen.
Wir wichtig sie für uns war, sehe ich Eigentlich erst jetzt, wo sie nicht mehr da ist.
Vielleicht hätte ich den Mist mehr trennen sollen, dann wär sie weniger belastet gewesen, denn sie ist eine sogenannte Restmülltonne, für Papier und Bioabfälle gibt es bei uns in der Straße Extratonnen, die allen zugänglich sind.
Sie ist jetzt bei jemand anderen, und ob sie der versehentlich mitgenommen hat oder absichtlich, weiß ich nicht. Dort wird sie wahrscheinlich mit den gleichen Aufgaben erfüllt (angefüllt) wie bei mir, aber ihr Platz ist doch bei mir. Zumindest schien es mir so.
Eine neue möchte ich vorerst noch nicht bestellen, denn falls die alte wieder auftaucht, hätt ich dann ja zwei, und das wär dann eindeutig zuviel.
Naja, schau ma, vielleicht klärt sich das alles bald auf und sie steht alsbald wieder vor meiner Tür.
Und überhaupt muß ich mir da nicht so viele Gedanken drüber machen, denn es geht ja nur um eine Mülltonne.
Oder ?
*v*
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Man muß nicht sehen können …
5.8.2010 von *v*.
… um zu erkennen.
http://www.youtube.com/watch?v=Q8Tiz6INF7I
*v*
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Beliebter Gartenbaum: Die Augenweide
4.8.2010 von *v*.
Mir ist soeben siedend heiß geschossen, dass wir für das Seminar ein Testimonial - na, dass ich’s halt rausbring; das ist ein bekannter Mensch, der gegen Bezahlung freiwillig sagt, dass das zu verscherbelnde Produkt gut ist - brauchen.
Für einen Gemüse- und Kräutergartenvortrag wär mir Mr. Bean eingefallen.
Knackiger Untertitel:
*Gemüse interessiert mich nicht die Bohne* oder auch
*Da haben wir den Salat*
Zum Gemüse passen natürlich auch diverse Lauchsorten:
Schnittlauch, Zierlauch, Gartensch-lauch
*v* - mit allen Unsinnen gärtnernd
PS: Von meiner Mülltonne hab ich noch nix gehört, aber ich gönn ihr die Auszeit. Hoffentlich wird sie nirgends gefangen gehalten, ihr langes Ausbleiben ist echt mist-eriös.
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Disteln, wollt ihr ewig leben ? Oder: *Silly Gardening*
4.8.2010 von *v*.
Es ist halt schon so; wenn ich mich zu sehr in aufgesetzt ernsthafte Formulierungen versteige, dann dann, tja, dann …
Also so neue Themengärten, wie ‘unromantische Gärten - wenn schon, dann aber auch bitte richtig!’, oder ‘Stinkgärten’ (hier könnten wir dann die Erfahrungen meiner Mülltonne abfragen), oder ‘die Schönheit hässlicher Gärten - alles nur eine Frage der Perspektive?’, oder ‘der Garten als Belastungsraum, Anleitung wie man sich das Leben so richtig schön schwer und kompliziert machen kann’, oder ‘der Sprung ins kalte Wasser: wie man sich ein schönes Sprungbrett samt Pool baut, und, wenn schon sonst nirgendwo im Leben, dann zumindest dort den Sprung ins kalte Wasser machen kann’, oder ,Den Garten mit der Natur gestalten: die Kunst des Nichtstuns und Unkraut beim Wachsen zuzusehen’, oder ‘Disharmonie im Garten, 10 Wege zum Unglück’, …
…das kommt dann alles mit hoch
*Ein Mann sieht Grün *- schade, das Charles Bronson nicht mehr lebt, den hätt ich nämlich fragen wollen, ob er eventuell die Hauptpflanze spielen kann …
40 Palmen westwärts … *träum*
*v*
An eine Vogelscheuche gebunden das Lied *Always look on the green side of life* *lalalalalalahhaaa* vor sich hinträllernd …
*Denn sie wissen nicht, was sie pflanzen* in Memoriam James Dean vielleicht ?
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Aus Indianien
4.8.2010 von *v*.
„Jeder ist ein Haus mit vier Räumen – ein körperlicher, ein geistiger, ein emotionaler und ein spiritueller Raum. Die meisten von uns leben die ganze Zeit in einem Raum, aber wenn wir nicht jeden Tag in jeden Raum gehen, und sei es nur, um ihn zu lüften, bleiben wir unvollständige Menschen.”
Zeichne spontan ein Haus, wie es deinen momentanen Lebensumständen entspricht. Wie groß sind die einzelnen Bereiche ? In welchem Verhältnis stehen sie zueinander ? Welche fühlen sich angenehm an, welche weniger ? Wie könntest du das, was zu klein geworden ist, vergrößern ? Welchen Nutzen könnte das für dich haben ?
Wenn wir in unserem inneren Haus alle Räume bewohnen, entsteht Gelassenheit.
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Richtig gute Texte
3.8.2010 von *v*.
Man braucht ja immer irgendwelche Schleimertexte, um Stimmung für das eigene Tun zu generieren.
Zwischen diversen *Was gibt es Schöneres als blablabla … was ja erstaunlicherweise noch immer die Leute hinterm Ofen hervorholen dürfte, denn was könnte sonst der Grund sein, diesen Ausbund an Einfallslosigkeit ständig zu wiederholen ? - rauschen dann doch ab und zu erfrischende Wortgeschöpfe durchs Gebälk, die man leider nicht verwenden kann, aber hier, hier ist ja mein Nest, da darf ich das schon.
Wie wäre es denn mit: Es ist uns ein Anliegen, keine Anliegen zu haben, daher legen wir Gärten an, oder eben auch nicht. Mit simplen mittellosen Rezepten können wir beweisen, dass in kleinräumigen Großräumen paradiesische Zauberer ihre Finger im Spiel haben, und wenn sie Glück haben, passt ihre Persönlichkeit vielleicht auch noch irgendwie mit rein.
Oder auch in Anlehnung an die Mülltonnenstory: Nachdem wir keine Anliegen haben, zeigen wir auch nichts, und schon gar nicht, wie man mit komplizierten Mitteln in Riesengärten verlorene Mülltonnen positioniert. Entfalten Sie sich wo auch immer Sie wollen, aber keinesfalls in Ihrem Garten!
Also ich würd so ein Seminar besuchen. Aber vermutlich wär ich die einzige Teilnehmerin. Eine Ungartenseminar … *träum*
*v* - auf der Suche nach der verlorenen Mülltonne
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Bruahahahaaaaaaaaaaaaa !!! Zur richtigen Zeit …
3.8.2010 von *v*.
… am richtigen Ort zu sein, bedeutet … naja, das kann Eigentlich alles bedeuten.
Gestern hat irgendjemand sich meiner Mülltonne bemächtigt, man könnte auch sagen *sie wurde gestohlen*. Ich hab natürlich sofort versucht den Metapherngehalt dieser Situation zu erfassen, bin darin aber eher erfolgslos geblieben. Vielleicht war ihr auch fad und sie zieht jetzt marodierend durch die Gartenanlage, wer weiß ?
Ich hab dann einen folierten A4 Zettel aufgehängt, mit der Bitte um Retournierung der Tonne. Heute morgen war dann auch dieser Zettel futsch.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Vielleicht mach ich heute noch einen Zettel, die Botschaft, die ich da draufkritzeln werde, ist allerdings direkt an die Tonne gerichtet: *Bitte komm heim, wir vermissen dich* (wobei es in der Tonnensprache Eigentlich *vermisten dich* heißen müßte, wenn ich es so recht überlege), aber ich weiß leider nicht, ob meine Mülltonne Humor hat.
Vielleicht hat sie aber auch einfach nur unseren Müll satt und ihr steht der Hohlraum nach Abwechslung. Wir Menschen haben ja hinlänglich erfahren, wir fad es ist, sich immer mit dem gleichen Mist herumzuschlagen, oder ?
Als ich gestern dann so im Vorgarten stand, hab ich versucht, die Situation *Ich und keine Mülltonne* coachingmäßig zu erfassen. Wir haben ja viele gscheite Ansätze von noch viel gscheiteren Leuten, die einem durch Nachfragen den wahren Hintergrund der Situation zu erhellen vermögen.
Ich entschied mich dann mit der WIDEC Frage zu beginnen (Frage nicht warum ich, frage, wofür das eine Chance sein könnte) und da fiel mir gleich totaaaaaal auf, dass der Vorgarten Eigentlich netter ohne Tonne aussieht. Mehr Platz.
Also mehr Platz für keinen Mist. Oder so. Ist das jetzt eine Chance ? Ja, doch, ich hab jetzt die Chance, nix wegzuwerfen. Hm. Ich könnte unseren Abfall direkt zur Deponie bringen, oder noch besser: Ich ess alles gleich beim Einkaufen auf, dann hab ich das Verpackungszeugs auch gleich los.
Vielleicht mach ich auch einen Steckbrief ? *We want you (back) !* Es ist historisch belegt, dass das ja schon mal geklappt hat. Allerdings in Amerika, weiß nicht, ob das gilt.
Naja, ich halt euch auf dem Humpelnden.
Und um auf den Titel dieses Beitrags zurückzukommen, haben mein Veranstalter, bei dem in naher Zukunft ein Gartenseminar stattfinden wird und ich soeben festgestellt, dass sich der Infovortrag erst nach dem Seminar ausgeht.
Ich bin da offen, warum nicht. Das ist mal was anderes. :grin:
*v*
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Josephine Hart
2.8.2010 von *v*.
There is an eternal landscape,a geography of the soul; we search for its outlines all our lives.
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Die Reise
1.8.2010 von *v*.
Es kommt
im richtigen Moment
der Test
die Prüfung auf dich zu,
die alles dir infragestellt.
Und das zurecht.
Denn was nicht stützt
soll nicht zur Stütze werden.
So spricht der Kopf.
Das Herz,
dem ist das scheißegal
das möchte gern die alten Teile,
die einstmals abgesplittert sind
ersetzen,
ganz egal wie.
Es strebt nach Ganzheit,
rundem Sein,
geborgen noch im Mamaschoß.
Wenn nur dein Kopf zur Sprache kommt
und allzu streng das Herz abmahnt
wird es Dich strafen irgendwann
und wird Dich zwingen ohne Scheu
den ganzen Weg zurückzupilgern,
den Du als abgehakt so gern
vorschnell ad acta legen wolltest.
Drum die Moral von der Geschicht
Vom Gscheitsein nährt dein Herz sich nicht!
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Rausgekramscht bei Elisabeth - Nachtmeerfahrten
28.7.2010 von *v*.
Am Strand zu sitzen,
ein Buch über Erleuchtung
und spirituelles Wachstum zu lesen,
sich der Idee der Transformation
ganz in Gedanken hinzugeben
mag tröstlich, anregend und faszinierend sein.
Es ist allerdings ein Dreck
gegen das, was ich mal
„Im Maul des Haifisches stecken „
nennen möcht.
Denn wie lernen wir, liebe Leute?
Wie, wenn nicht mitten drin im Ärgsten,
ausgeliefert dem Gröbsten?
So und nicht anders lernen wir.
Danke dem Schicksal,
danke dem nichtfunktionierenden Leben,
danke dem Leid,
denn es führt dich durch die Unterwelt
wieder ganz zu dir.
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Der wunde Punkt
13.7.2010 von *v*.
Es ist nicht 5 vor 12, es ist schon halb eins. Und zwar schon lange.
Eine erfundene Geschichte - oder auch nicht.
Jüngst ruft eine Dame an und möchte gerne eine Beratung, weil ihr *all die Dinge* wichtig sind. All die Dinge ? Ein Termin wird vereinbart, es geht um eine radiästhetische Untersuchung des Kinderzimmers. Es sind keine Besonderheiten auszumuten, ein schwach abladender Punkt in besagtem Zimmer, nix Dramatisches. In einem anderen Zimmer gibt es einen recht heftigen Blitzpunkt, in so einer Art Durchgangszimmer; die Mutter des Hauses möchte dort den Flügel platzieren, wie überhaupt einige Einrichtungsideen besprochen werden. Irgendwie geht die Angst um, denn die Eltern der Wohnungsinhaberin sind relativ früh an Krebs gestorben und wie sich bei einer nachträglich radiästhetischen Untersuchung herausgestellt hatte, schliefen diese auf einer Störzone.
Ich halte solche Rückwärtsdeutungen für höchst bedenklich , denn man kann nicht wissen, ob das tatsächlich der Auslöser für die Krankheit war.
Nach drei Stunden verabschiedet man sich und verspricht in Kontakt zu bleiben.
Eine Woche später ein nochmaliger Anruf von besagter Dame; ein weiterer Radiästhet war bei ihr - sie hatte ihn schon vorher kontaktiert gehabt und wollte aus Gründen der Höflichkeit nicht absagen. Dieser hat im Großen und Ganzen genau die gleichen Punkte gefunden, aber dem abladenden Punkt derartig viel angsteinflössende Bedeutung zugemessen, dass er meinte, die Kinder müssen aus dem Zimmer raus und hat sie just in das (Durchgangs) Zimmer verlegen wollen, wo der Flügel hinsoll.
Und als Draufgabe hätte er das Kinderbett genau auf dem Blitzpunkt platziert.
Auf die Frage, ob dem anderen Radiästhet denn den Blitzpunkt nicht aufgefallen ist, gab dieser zur Antwort, dass er gar nicht weiß, was das sei. Aha.
Die Kinder in einem Durchgangszimmer neben der Küche unterzubringen - na, ich weiß nicht.
Für mich ist in all diesen Systemen immer ein übergeordneter Mechanismus da, der sich einem entzieht und auf den wir auch keinen Einfluß zu haben scheinen. Welche Punkte gibt es denn vielleicht noch, die halt für niemanden erfassbar sind ?
Und ist das überhaupt der Punkt ?
Schon, aber aus meiner Sicht nicht nur. Es nützt ja nichts, der Störzone einfach auszuweichen, wenn das Thema, das diese anziegen möchte, als Abbild quasi, nicht erfasst und gelöst wird. Denn diese Störung kommt dann eben auf einer anderen Ebene auf einen zu.
War doch letztens im Radio eine Sendung, in der ein Hausbesitzer erzählt hat, dass die Störzonen im Wohnraum mit ihm mitwandern, zeitversetzt zwar, aber sie tun es.
Die Störung will immer was anzeigen, - was auch immer, aber sie will ganz sicher nicht anzeigen, dass man vor ihr davonlaufen soll. Sie möchte, dass wir hinschauen auf ihre Botschaft, sie möchte lösen und uns nicht auflösen.
Man möchte gerne die Kräfte lenken, das funktioniert meiner Erfahrung nach auch, aber wohin geht dieses Schiff Eigentlich ? Eine Freundin hat erzählt, dass ein namhafter Geomant, der aus Slowenien stammt, sich diese Frage mittlerweile auch stellt. Brauchen wir das alles überhaupt noch in dieser Form oder hat sich das alles längst gewandelt und wir haben vergessen uns mitzuwandeln ?
Es ist vermutlich schon halb eins, aber wir glauben immer noch, dass es 5 vor 12 ist.
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Uhu watching
5.7.2010 von *v*.
Hi Sven,
- Das kam gestern per mail von Erika. Ich glaub, das ist was für dich
- http://www.evangelisch.de/themen/umwelt/tierische-gemeindefreunde-uhu-watching-auf-dem-kirchturm19953
- Ich find den Ausdruck watch-ing in Bezug auf einen Kirchturm samt Uhr (!) besonders treffend, ja, eigentlich schlagend.
- *v*
- Ich weiß nicht, warum ich keine Absätze machen kann, jetzt musst du halt mit Punkten Vorlieb nehmen.
- So ist das.
-
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Jonathan Livingston Seagull - Dear Father
30.6.2010 von *v*.
http://www.youtube.com/watch?v=qDbToBxhZUo&feature=related
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Es reicht - reicht es ?
21.6.2010 von *v*.
Wenn du dir selbst nicht genügst
wirst du dem anderen nie reichen
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