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Archiv der Kategorie Wortreich
Die Konsonauten sind gestartet
6.12.2009 von °v°.
… im Cafe Schäfers in der Bielefelder Kunsthalle, mit ihrem neuen Konzept.
Das Cafe Schäfers ist eine gute Adresse für Kunst, Kultur und freundliche Bewirtung mit wirklich überraschenden kulinarischen Schmankerl. ( Ich trank Kakao mit Pfefferminze: eine sehr ausgewogene und gelungene Geschmackskomposition)
Literarische Schmankerl boten die drei Poetry Slammer Andre Lampe, Barbara Rademacher und Louven Ridder zusammen mit ihrem heutigen Gast Florian Cieslik aus Köln mit ihren vorgetragenen eigenen Texten.
Ein gelungenes literarisches Konzept. Die Konsonauten lesen ihre Texte, dem werten Puplikum vor, und laden reium die Größen des Poerty Slam aus anderen Städten zum Lesen und Vortragen ein. Florian Cielik begeisterte mich vorallen, durch seine in Reimform vorgetragenen Texte. Und natürlich Barbara Rademacher ( Ich muss zugeben, ich bin ein Fan von ihr).
Am Ende der Lesung wurde statt Austritt, eine Schüssel herumgereicht, um zumindestens die Kosten für die Bahnfahrt des Gastes aus Köln zusammen zu bekommen.
Am 13.02.2009 um 20:00 Uhr findet die nächste Lesung im Cafe Schäfers statt. Das ist ein Geheimtipp, der mehr Zuhörer verträgt. ( An einigen Tischen waren noch Plätze frei, und die Küche hätte bestimmt noch 10 Gerichte mehr zubereiten können).
Noch ein Vorschlag an die Konsonauten. Vielleicht könntet ihr einen Raum für noch nicht öffentlich auftretende Schreiber und Schreiberinnen, in eurem Programm bieten. So freundlich eingebettet, traut sich auch eventuell der ” Nachwuchs” einmal vor Puplikum, eigene Stücke zu lesen.
Also bis denn
Grüßt Sven
Siehe auch : Mal mir bitte eine Eule, Barbara Rademacher
Geschrieben in Wortreich, Uncategorized | Keine Kommentare »
Male mir bitte eine Eule… Barbara Rademacher
2.8.2009 von Sven C..

Poetry Slam im Grünen Walde / Bielefeld.5 Texteschreiber treten an um den Besten unter sich zu küren. Das Publikum entscheidet durch klatschen. Der oder die Bessere wird gewinnen. Wohl dem der Teilnehmenden, der seine Familie und Freunde eingeladen hat. Ich bin gespannt.
Es wurde ein wordgenussvoller Abend. Einer( in dem Fall eine) meiner Favoriten wurde Gewinnerin. Wie schön.
Es war Barbara Rademacher, die mich mit ihrer ausdrucksmächtigen Textfeinfühligkeit die gerne auf der Grenze der Boshaftigkeit tänzelt, in den Bann zog. Eine einnehmende Persönlichkeit, mit viel Humor und viel Tiefe und eine echte Rampensau. So kaufte ich gerne am Ende der Veranstaltung eine von ihr besprochene CD für 10 Euro und bat sie mit einer Eule zu signieren. ( Also diese zwei Augen mit der Geiernase, dass ist die von Barbara Rademacher gemalte Eule) Über ein Wortspiel hatten wir uns besonders gefreut:In ihrem Text Schattenspringer sagte sie… und jetzt verlässt mich mein Gedächtnis… es war irgendetwas mit Seepferdchen und schwimmen und Mutmachen.
Hallo Barbara oder jemand aus der Veranstaltung. Falls jemand sich das Wortspiel gemerkt hat, ich würde mich freuen, wenn ihr es mir zuschickt. Mit dementen Grüßen
Sven °v°
Mehr gemalten Eulen von Horst Evers, Jürgen Buchmann, Jan Aron Christeleit und fast Horst Köhler sind hier zu sehen::
http://eulennetzwerk.de/category/mal-mir-eine-eule/
Geschrieben in Mal mir eine Eule, Wortreich | 5 Kommentare »
Bonmot an das Leben
17.1.2009 von °v°.
Beginnen möchte ich mit Herman van Veen und einem Zitat von Selma Meerbaum-Eisinger. Herman van Veen trug es bei seiner musikalischen Dichterlesung der 57 Gedichte von Selma Meerbaum- Eisinger vor. Sie hatte den Satz in ihr Gedichtsbuch an den Rand geschrieben, kurz bevor sie im Arbeitslager Michailowska ermordet wurde. Sie Starb im Alter von 18 Jahren.
” Ich hatte keine Zeit gehabt zu Ende zu schreiben.”
Mich berührt die Geschichte besonders, weil ich mit 18 auch ein Gedichtebuch mit eigenen Prosastücken hatte, die ich wie einen Schatz hütete.
Geschrieben in Wortreich | Keine Kommentare »
Till Eulenspiegel und die Drachengrafik
3.11.2008 von Sven C..

Ich freue mich natürlich über diesen Link, und den Geschichten von Till Eulenspiegel.
http://oaks.nvg.org/eul1.html#1
Ich bin allerdings erstaunt darüber, das ein chinesischer Drache diese Seite ziert.
Kann mir jemand eine Erklärung geben?
Mit Eulenspiegelgrüßen
Sven
Geschrieben in Wortreich | 3 Kommentare »
Otfried Preußler hat heute Geburtstag
20.10.2008 von °v°.
Zum 85. Geburtstag alles Gute wünscht Ihnen der Eulen Blog (°v°).
Der Uhu Schuhu in Ihrem Buch`Das kleine Gespenst` wird für uns weiterhin Ansporn und Inhalt für ein sinnerfülltes, langes und weises Eulenleben sein. Und ein bleibendes Beispiel für gelungene Kinderliteratur.
http://www.preussler.de/index1.htm
Der Eulen Blog (°v°)
Geschrieben in Wortreich, Andere Eulen im Netz | 1 Kommentar »
Auf den Leim gegangen
16.10.2008 von °v°.
sind viele dem Reich Ranicki
Ich schätze und mag ihn sehr.
Seine Aussage war gewiss spontan, aber trotzdem einkalkulierbar. Die Überschriften der Zeitungen habe ich nicht verstanden.
Für mich war Reich Ranicki ehr sehr moderat in seiner Ablehnung. Und sich treu geblieben.
Aber…. ich bin ja nur ein kleiner Denker im Weinstock des Herrn.
Geschrieben in Wortreich | 2 Kommentare »
Gute Nacht Geschichte mit Eule
11.10.2008 von Sven C..

Die alte Eule sitzt in ihrer Höhle im Eichenbaum und lauscht dem Treiben des Abends. Der Vollmond erscheint am Himmel und beleuchtet den sommerlichen Wald. Die Frösche am Teich versammeln sich für ein nächtliches Froschkonzert, mit dem sie gleich beginnen wollten und der kleine Maulwurf hatte heute tagsüber so viele Gänge gegraben, dass er ganz müde war und gleich zu Bett gehen wollte.
Den Maulwurf interessierte die Eule. Sie lauschte mit ihren Ohren in seine Richtung.
Normalerweise sind Maulwürfe vor allen in der Nacht unterwegs, um Engerlinge und Würmer im Boden zu suchen. Aber diesmal hatte er schon am Nachmittag angefangen zu arbeiten und war sehr müde und wollte schlafen. Er krabbelte in seine Schlafhöhle , kuschelte sich in sein Heubett und wollte gerade einschlafen…. da hörte er ein lautes , durchdringenden Geräusch.
Quak!……….Dann Quak! Quak!….. Und dann dröhnte die versammelte Froschmannschaft Quak! Quak! Quak! Das nächtliche Froschkonzert begann. Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in Für Eulenkinder, Wortreich | 1 Kommentar »
Lotosweisheiten
18.9.2008 von °v°.

Eine schöne Blume wächst auf des Ochsen Dung.
Diese Redewendung bezieht sich auf die Heirat eines ehr hässlichen Mannes mit einer schönen Frau.
Eines Ochsen Schwanz vermag sein Hinterteil nicht zu bedecken.
Diese Redewendung bezieht sich auf etwas bisher verborgenes, das nicht länger unaufgedeckt bleibt.
Bevor man einen Hund schlägt, sollte man prüfen, wer sein Besitzer ist.
Diese Redewendung mahnt , nicht überstürzt und ohne sorgfältiges Abwägen, zu Handeln.
Die Henne, die ihr Nest oft wechselt, legt keine Eier.
Diese Redewendung beschreibt den Erfolg, der nur eintritt, wenn man sich ständig mit ganzer Konzentration um ihn bemüht.
Noch mehr Lotusweisheiten hat Chao Hsiu Chen zusammengetragen und im Ullsteinverlag/ Allegria unter Reis in Jadeschalen veröffentlicht. ( Klar… in einem Eulenbuchverlag)

Mit Lotosgrüßen
Sven Christeleit
Geschrieben in Wortreich, Weisheiten | 7 Kommentare »
Lombardei für’s Wochenende
23.8.2008 von *v*.
Die Jugend ist nicht ein Abschnitt des Lebens, sie ist ein Zustand der Seele,
der in einer bestimmten Form des Willens besteht, in einer Bereitschaft zur Fantasie, in einer gefühlsmäßigen Kraft, im Überwiegen des Mutes über die Zaghaftigkeit und der Abenteuerlust über die Liebe zur Bequemlichkeit.
Man wird nicht alt wegen der einfachen Tatsache, dass man eine bestimmte Anzahl von Jahren gelebt hat, sondern nur, wenn man sein eigenes Ideal aufgibt. Wie die Jahre ihre Spuren auf den Körper zeichnen, so zeichnet der Verzicht auf Begeisterung sie auf die Seele.
Der Abscheu, der Zweifel, das Fehlen an Sicherheit, die Furcht und das Misstrauen sind lange Jahre, die das Haupt beugen und den Geist zum Tod führen.
Jung sein bedeutet, in jedem Alter die Liebe zum Wunderbaren zu bewahren, das Erstaunen über die leuchtenden Dinge und die strahlenden Gedanken, den kühnen Glauben, den man den Ereignissen entgegenbringt, den unstillbaren Wunsch des Kindes auf alles, was neu ist, den Sinn für die angenehme und fröhliche Seite des Daseins.
Ihr werdet so lange jung sein, wie euer Herz die Botschaft der Schönheit, der Kühnheit und des Mutes aufnehmen wird, die Botschaft der Größe und der Stärke, die euch von der Welt, von einem Menschen, von der Unendlichkeit geschenkt werden.
Wenn alle Fasern eures Herzens zerrissen sein werden und wenn sich auf ihnen der Schnee des Pessimismus und das Eis des Zynismus gehäuft haben werden, erst dann werdet ihr alt sein, und dann möge Gott sich eurer Seele erbarmen.
Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende
Syl*v*ia
Inschrift im Parco Giardino Sigurta, Lombardei
http://www.sigurta.it/
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Kasperl und die Eule
7.8.2008 von °v°.

Das Theaterstück heißt offiziell:
Das Eulenschloß
von Franz Graf von Pocci
Ein mit unglaublicher Zauberei vermischtes Drama in vier Aufzügen
Ich nenne es der einfacher halben: Kasper und die Eule. Das Kaspertheaterstück entstammt dem famosen Kasperlautor Franz Graf von Pocci der in über 40 Theaterstücken seinem Kasper Larifari Leben einhauchte.
Viel Spaß
So beginnt die Geschichte:
Eine Burgruine im Mondenschein. Der Wind heult. Kauzenveit sitzt in Gestalt einer großen Eule auf Mauertrümmern.
Kasperl(mit Wandersack tritt ein). Uh, Uh! das ist eine schauerliche Nacht. Mich gruselt’s und beutelt’s vor lauter Furcht. Wo bin ich jetzt eigentlich? Mir scheint, der Weg ist mir unter meine Füß davongelaufen; statt in ein Wirtshaus zu kommen, bin ich an dies Nest geraten, wo ei’m die Mauern über’n Buckel zusammenstürzen möchten. Meine Schulden, die mich aus der Stadt vertrieben haben, die hab ich freilich zu Haus g’lassen und nur meinen leeren Ranzen mitgenommen; allein diese Leerheit ist fürchterlich. Meine Taschen leer, mein Magen leer, mein Beutel leer – alles ist leer. Schauerliche Einsamkeit! Was fang ich jetzt an? (Die Eule ächzt und schlägt mit den Flügeln.) Oho! was ist denn da wieder? Was für ein unbekanntes Wesen sitzt dort auf der Mauer? Pfui Teufel! Das ist ein abscheulicher Vogel.
Heda! wenn Sie ein Vogel sind, der sich in der Gegend auskennt, was ich doch vermuten kann, so zeigen Sie mir gefälligst den Weg in einen Gasthof. Aber, freilich, Sie holen sich Ihre Kost woanders.
Eule(in schauerlichem Tone). Kasperl! Kasperl!
Kasperl. Nun, wär’ nicht übel! Wer ruft mich denn da bei meinem Taufnamen?
Eule. Ich bin es! ich bin es.
Kasperl. Ich bin es! ja wo ist denn dieses »Ich«?
Eule(mit den Flügeln schlagend). Ich bin es – ein Unglücklicher!
Kasperl. Ein Vogel, der red’t! Das ist einmal was Neues. (Die Eule schwebt zu Kasperl herab.) Alle guten Geister! (Er fallt um.)
Eule. Fürchte nichts. Stehe auf und höre, was ich dir sage.
Kasperl. Da soll man nicht erschrecken über einen Uhu mit menschlicher Stimme! Das ist ja unerhört.
Eule. Ja, es ist allerdings unerhört, drum höre.
Kasperl. Wenn ich hören soll, so kann es nicht unerhört sein. Aber mir ist’s jetzt schon einerlei, und ich bin gefaßt. Machen Sie nur ihren Schnabel auf.
Eule. Vernimm eine schreckliche Geschichte.
Kasperl. Wenn die schreckliche Guschichte nur nicht zu lang ist; denn ich hab weder Zeit noch Lust eine schreckliche lange G’schicht anzuhören. Wissen Sie was, Herr von Uhu? Erzählen Sie’s dem Publikum, und ich geh derweil hinaus und trink eine Maß Bier.
Eule. Bleibe! Vernimm und staune! Wisse, ich bin ein verzauberter Ritter aus dem Mittelalter.
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Janwillem van de Wetering ist gestorben
22.7.2008 von °v°.
.
Janwillem van de Wetering ist tot.
Der Vater zahlreicher Geschichten, Krimis und Erzählungen, die alle seine fernöstliche Lebensphilosophie wiederspiegeln , ist vor wenigen Tagen gestorben. Viele Menschen wie auch ich, wurden beeinflusst durch Janwillem van de Weterings Erzählungen aus seiner japanischen Klosterzeit in seinem Buch ” Der leere Spiegel”, sowie seinen wundervollen Kriminalgeschichten.
Ich zitiere: “Du sollst nicht pissen und dir gleichzeitig die Zähne putzen.”
Das Buch : Die kleine Eule und der Weg ins Leben, habe ich jetzt erst im Internet entdeckt. Ich werde es meinen Kindern vorlesen und seinen so Weterings Sinn des Lebens weitertragen. Ich bin schon ganz gespannt das Buch zu lesen.
Sven Christeleit
Geschrieben in Buchtipp, Wortreich, Weisheiten | Keine Kommentare »
Eulen Anagramm v°°))
13.7.2008 von °v°.

Durch Eulen lässt sich fast alles auf der Welt erklären. Selbst Anagramme können aus dem Wort “Eule” gebildet werden.
Nehmen wir doch mal den bekannten Satz:
Leiche reiten um Eulen
und schauen mal was die Anagrammer daraus zaubern können.
O.k. Ich gebe zu… der Sinn dieses Spieles offenbart sich mir in diesem Satz nicht. Ich dachte immer unter der Seite gein fush würde viel Schräges veröffentlicht. Aber die Anagrammer können es halt noch geschickter.
Gruß Eule
(Vorstand)
Geschrieben in Wortreich, Verbandsnachrichten | 2 Kommentare »
Eulen- Haiku
28.6.2008 von °v°.
Haikus sind japanische dreizeilige Kurzgedichte in 17 Silben. Die erste und die dritte Zeile besteht aus je 5 Silben. Lange hatte ich einen Haiku über Eulen gesucht und keinen gefunden. Jetzt viel mir ein Eulen- Haiku beim Stöbern in einem Bücherregal eines Freundes auf.
von Issa:
Du Schleiereule,
Nun glätte das Gesicht dir
Zum Frühlingsregen
Mit Grüßen
Sven
Geschrieben in Wortreich | Keine Kommentare »
A touch of paradise
5.6.2008 von *v*.
Den Garten des Paradises betritt man nicht mit den Füßen,
sondern mit dem Herzen.
Bernhard von Clairuaux
Der Spruch stammt von einer Karte, die seit langer Zeit meinen Schreibtisch ziert.
Aber das beste: Die Karte ist aus der Grafikwerkstatt Bielefeld, Wittekindstr.53.
Ja, Sven, da schaust Du, gell ?
Paradiesische Grüße aus Wien
Sylvia
Geschrieben in Wortreich | 10 Kommentare »
Eulensprichwort
27.5.2008 von °v°.
“Sich zur Eule machen”,
Es bedeutet, Spott und Hähme auf sich ziehen und sich angreifbar machen.
Abgeleitet wird das Sprichwort von den Angriffen von Krähen und anderen Tagvögeln, wenn sich Eulen nähern. ( Hassen)
Geschrieben in Wortreich | Keine Kommentare »
Kuck°v°Kuck
29.4.2008 von Vorstand.
“Wussten Sie schon, dass bei echten Kuckucksuhren, Eulen anstelle der Kuckucke verwendet werden?”
Mehr Informationen in der ZEIT.
Geschrieben in Wortreich, Eulenpedia | 1 Kommentar »
Picasso, mein Flug nach Berlin oder ist Zeit = Geld ?
24.4.2008 von *v*.
Die Sonne lacht durch’s Fenster, ich sitze vorm PC und bin gerade dabei, alles das, was ich
mir gestern vorgenommen habe, mal wieder über den Haufen zu werfen.
Dies soll - nach jetzigem Stand der Dinge - eine Serie werden, die zum Nachdenken anregen wird,
woher denn der Satz: “Zeit ist Geld” kommt, wieso der so nicht stimmt, daß die alten Regeln
ausgedient haben und wohin uns letztlich diese “subjektive Werttheorie” geführt hat.
Viellicht haben Sie sich mal schon die Frage gestellt:
“Ist die Zahl der Stunden,wirklich ein Maßstab des Nutzens für den Kunden ?”
Ich bezweifle nicht, daß man über die Zahl der Stunden die Kosten für einen Auftrag ermitteln kann, aber diese Kosten haben nicht notwendigerweise etwas mit seinem Wert zu tun , jedenfalls nicht aus der Sicht des Kunden.
Die Mühe - die aufgewendeten Stunden - ist nicht gleich ihr Wert.
Für den Klienten zählen Ergebnisse. Kein Kunde würde sich mit einer Bohrmaschine zufrieden geben, die sich “bemüht” zu bohren.
Der Wert hängt von der Sicht des Betrachters ab und nicht von der Arbeitszeit des Verkäufers.
Kein Klient/Kunde kauft Stunden !
Ich war dann schon ein bißchen müde, als mir Picasso’s Erlebnis in einem Pariser Cafe einfiel:
Folgendes soll sich zugetragen haben:
Picasso sitzt in einem Lokal an der Seine, als ihn eine Dame am Nachbartisch erkennt und ihn
bittet, er möge ihr doch eine Zeichnung auf einer Serviette anfertigen. Sie möchte das natürlich
auch gerne bezahlen. Nach einigen Sekunden ist das Werk vollendet und Picasso verlangt dafür eine unvorstellbar hohe Summe. Die Dame ist sichtlich schockiert und sagt:” Das hat Sie doch nur
ein paar Sekunden gekostet.”
Daraufhin Picasso: ” Nein, gnädige Frau, sie hat mich mein ganzes Leben gekostet.” Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in Wortreich | 7 Kommentare »
(°v°v°) Eulen nehmen Eulen mit
23.4.2008 von Vorstand.
Einen gelungenen Beitrag von der Zunft der schreibenden Eulen, hat die Kollegin Syl°v°ia aus der heimlichen Eulenhauptstadt Wien veröffentlicht. ( In Wien gibt es sogar KFZ- OWL Nummern.)
Im Sheng Fui Blog, des so genannten Lorenz Me°y^er ist das kleine literarische Kunstwerk nachzulesen.
Das Eulennetzwerk freut sich über den lehrreichen Beitrag, und wünschen Sy°v°ia, mit dem Honorar das sie als Dank vom so genanten Lorenz bekommen hat, einen schönen Sommerurlaub.
( Wie ich den so genannten Lorenz kenne, hat er ihr nur einen Gutschein für eine Städtereise nach Wien geschenkt. Da wohnt Sylvia ja bereits.)
Mit Grüße vom Vorstand an den Beistand
Geschrieben in Wortreich, Eulen unter sich, Verbandsnachrichten | 2 Kommentare »
Federn lassen bei der Preisgestaltung ?
18.4.2008 von *v*.
Hallo liebe Leser & Innen,
Vor einigen Tagen rief mich eine Kollegin an und fragte mich um meine Meinung, welcher Preis für
eine von ihr zu erbringende Dienstleistung wohl der “richtige” sei.
Einerseits der Zeitaufwand, dann die Angemessenheit, dann….
Ich erzählte ihr daraufhin eine kleine Geschichte, von der ich nicht weiß, ob sie sich wirklich jemals so zugetragen hat, auf jeden Fall ist sie hilfreich, mal seine Preisgestaltung zu überdenken, aber lest vielleicht selbst:
Zugetragen hat sich Folgendes:
In einem Kraftwerk in den USA brach plötzlich die gesamte Stromversorgung zusammen. Die Techniker vor Ort konnten die Ursache, die den Schaden verursacht hatte, nicht finden und alle waren ziemlich verzweifelt, kostete der Stromausfall doch Stunde für Stunde hunderttausende Dollar.
Nach einiger Zeit machten sie einen Spezialisten ausfindig und baten diesen, ihnen bei der Fehlerbehebung behilflich zu sein. Der Techniker reiste an, überprüfte dies und das und lokalisierte nach einer Stunde den Fehler - ein bestimmter Schalter war defekt und zu tauschen.
Der defekte Teil wurde getauscht und der Kraftwerksbetrieb konnte wieder aufgenommen werden.
Am nächsten Tag flatterte die Rechnung des Technikers ins Haus:
” Reparatur des Kraftwerks: 100.000 $”
Der Controller fiel vom Hocker, rief beim Techniker an und sagte, daß dies ja wohl nicht wahr sein könne. In der Annahme, daß es sich hier um einen Irrtum handeln mußte, rief er den Techniker an und sagte: ” Sie waren nur eine Stunde bei uns im Werk, eine Stunde kann ja nicht 100.000 $ kosten ! Bitte schicken Sie die korrigierte Rechnung !”
Tags darauf erhielt der Controller die korrigierte Rechnung:
Eine Stunde im Kraftwerk vor Ort 100 $
Gewußt, welcher Schalter 99,900 $
______________________________________
Gesamt 100.000 $
Tja, es ging natürlich nicht um eine derartige Summe, trotzdem sollte man bei Leistungen, bei denen es vornehmlich um Know-how geht, so verrechnen, wie es diesen Leistungen entspricht, nämlich nicht nach Zeit, sondern nach dem Nutzen.
Nächste Woche gibt’s mehr zu diesem Thema,
S & S wünschen ein erholsames Wochenende,
Syl*v*ia & S°v°en
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Der Vogelfänger
1.4.2008 von *v*.
Nachdem der Start mit dem Bonmots - obwohl ja heute der 1. April ist - gut geklappt hat, gibt es nun den 1. Teil einer Geschichte, die vor einigen Jahren aufgrund eines besonderen Anlasses entstanden ist.
Und nun - die Geschichte:
Einst blickte ein buntschillender Kolibri von redlichem Ansinnen auf all die Vögel, die seine Welt ausmachten und die ihn umgaben. Dieser Anblick machte ihn nicht besonders glücklich, saßen doch ganz offensichtlich alle in Käfigen.
Der Kolibri war voll der Überzeugung, daß es dem Wesen eines Vogels widersprach, in einem Käfig sein Dasein zu fristen, mußte ein Vogel doch frei seine Schwingen durch die Lüfte rauschen lassen, um wirklich Vogel zu sein.
Nachdem er dies für sich schon lange begriffen hatte und munter von einer Blume zur nächsten flatterte und leicht beschwingt deren Nektar kostete, beschloss er, auch die anderen Vögel aus den Käfigen zu befreien und dieses Glück allen zugänglich zu machen. Die Sache schien ganz leicht und klar und mit einfachen Mitteln getan zu sein. Er mußte lediglich die Käfigtüren öffnen und den Vögeln erklären, dass sie frei wären.
Im ersten Käfig, zu dem er kam, saß ein Huhn. Der Kolibri öffnete dessen Käfigtür und erklärte ihm, daß es nun den Käfig verlassen könne. Das Huhn gackerte ganz verdutzt und wußte nicht recht, wie ihm geschah. Irgendwie wußte es nicht, ob es aus dem Käfig raus sollte.
“Und bin ich denn da draußen auch vor dem Fuchs sicher ?” fragte es den Kolibri eingeschüchtert.
Der Kolibri antwortete ganz verblüfft: “Nein, das bist du zwar nicht, dafür steht es dir frei, zu tun, was dir gefällt.”
Das Huhn schüttelte den Kopf und meinte, daß ihm das viel zu gefährlich wäre, konnte es doch auch gar nicht vernünftig fliegen. Zwar hätte es schon Lust, wieder einmal in einr richtigen WIese rumzuhüpfen, aber der nächtliche Schutz vor dem Fuchs war überlebensnotwendig.
Es bat den Kolibri, die Käfigtüre wieder zu schließen. Natürlich wäre es dadurch wieder eingesperrt, dafür aber nach außen hin geschützt.
Der Kolibri war über das Ansinnen des Huhns völlig fassungslos, wollte jedoch nicht so einfach aufgeben. Er erzählte ihm von Freilandhühnern, die den ganzen Tag Würmer aus der Erde ziehen, Körner picken und in echter Erde scharren. em Huhn, das in seiner Legebatterie gewohnt war, tagaus tagein brav Eier zu produzieren, gefiel diese Vorstellung zwar, jedoch brauchte es auch seinen Schutz. Nachdem sie eine Weile über diese Angelegenheit gesprochen hatten, versprach der Kolibri dem Huhn, ein kleines Zäunchen um die IWese aufzustellen und es jeden Abend über die Nacht in seinem Stall einzusperren. Das huhne freute sich darüber sehr, doch der Kolibri wußte, daß er von nun an auch für das Huhn sorgen mußte und dies der Preis war, den er für die Freiheitserweiterung des Huhns zahlen mußte.
Im zweiten Käfig, der dem Kolibri begegnete, saß ein Vogel Strauß. Der Kolibri öffnete die Käfigtür und sagte dem Vogel Strauß,daß er nun davon fliegen könne.
Der Vogel Strauß schüttelte den Kopf und erklärte dem Kolibri, daß er gar nicht fliegen könne, weil dies gar nicht in seiner Natur läge. Jedoch…..
Morgen gibt es den nächsten Teil, sonst wird es zu lange.
Ihr könnt Euch aber mal ausdenken -oder Eure Kinder-, wem der Kolibri noch aller begegnet und was dann passiert….
Märchentante für Erwachsene & Kinder
Sylvia Hluchovsky
Geschrieben in Wortreich | 1 Kommentar »
